Die WEILBURGER Graphics GmbH setzt auf rekonditionierte Verpackungen

Weitere Einsparung von mehr als 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr zertifiziert Gerhardshofen, 01. August 2022 – Die im fränkischen Gerhardshofen ansässige WEILBURGER Graphics GmbH, ein international agierender Hersteller von Lacken, Farben und Klebern für die grafische Industrie, setzt bereits seit einigen Jahren zunehmend auf den Einsatz von rekonditionierten Fässern und Containern zum Transport ihrer Produkte zur weiteren Reduktion der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Das Unternehmen setzt Verpackungslösungen der Bayern-Fass Rekonditionierungs GmbH ein. Im Jahr 2021 konnte das Unternehmen hierbei allein über rekonditionierte Verpackungen des Anbieters Bayern-Fass den aus dem operativen Geschäft des Unternehmens resultierenden CO2-Ausstoß um 2.199.958 kg reduzieren, wie aus der im Jahr 2015 von Ernst & Young im Auftrag der Reusable Industrial Packaging Association, USA umgesetzten Studie "Life Cycle Assessment of Newly Manufactured and Reconditioned Industrial Packaging" hervorgeht.

Achtmal der gleiche¬ SENOLITH®-WB-GLANZLACK FP 350408 aus gleicher Produktionscharge – links viermal in den herkömmlichen IBC und rechts viermal in den neuen, umweltfreundlichen, da rekonditionierten PCR-IBC.

Umwelt-Zertifikat der Bayern-Fass Rekonditionierungs GmbH für die WEILBURGER Graphics GmbH über die Einsparung von errechneten 2.199.958 kg im Jahr 2021 CO2 allein über den Einsatz der Verpackungen die-ses Anbieters.


Zum Einsatz kommen hierbei industrielle Intermediate Bulk Container (IBC – 1.000 kg) und Fässer (150 kg) mit einem hohen Anteil an Post-Consumer Recyclingmaterialien (PCR), also rezyklierten Kunststoffen. Sowohl bei den IBC als auch bei den Fässern wird hierbei mit einem mehrlagigen Wandaufbau gearbeitet. Die Innenwände bestehen dabei, um Migration zum Füllgut zu vermeiden, grundsätzlich aus Virgin-Kunststoffen. Die Außenwände dann aus PCR. Auf diese Weise kann der Einsatz an PCR-Kunststoffen auf mindestens 30 % pro Verpackung gesteigert werden, ohne dass eine Gefahr einer Kontamination für die Lacke, Farben und Kleber des Unternehmens besteht. Dies ist vor allem wichtig, da ein Großteil des umfangreichen Produktportfolios des Unternehmens auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird und somit strengsten gesetzlichen Auflagen unterliegt.

Arno Dürr, Vertriebsleiter der WEILBURGER Graphics GmbH zum Thema: "Wir sind heute absolut begeistert darüber, welche Mengen an CO2 wir durch den Einsatz unserer rekonditionierten Verpackungen über das Jahr gerechnet im operativen Geschäft einsparen können und stehen nun vollends hinter diesem Konzept. Wir versuchen den Anteil an PCR-basierten Containern und Fässern nun auf 100 % auszubauen."

Diese Begeisterung war jedoch nicht von Anfang an spürbar, gibt Arno Dürr zu: "Es gab zugegebenermaßen zuerst nicht nur positive Meinungen zu dem Einsatz dieser PCR-Verpackungen in unserem Team. Der Grund hierfür ist einfach erklärt: Bedingt durch den hohen Anteil an rezyklierten Kunststoffen sind diese rekonditionierten Gebinde oftmals schon mit bloßem Auge von Standardgebinden zu unterscheiden. Insbesondere bei unseren IBC-Containern fällt dies auf, da sie farblich von den üblicherweise reinweißen Containern abweichen und etwas grünlicher, gelblicher, bräunlicher im direkten Vergleich wirken. Unsere Angst bei der Einführung dieser PCR-Verpackungen war somit, dass unsere Kunden auf Basis des ungewohnten Aussehens unserer Container hieraus auf einen Qualitätsmangel unserer Produkte schließen würden. Vergilbung ist gerade bei Produkten in der grafischen Industrie ein Horroszenario und eindeutig ein Reklamationsgrund für Einkäufer. Dass diese gelbliche Optik von der Außenblase der Container und nicht etwa vom Inhalt stamme, konnte sich zu Anfang niemand vorstellen."

"Tatsächlich hatten wir dann auch kurz nach der Auslieferung Reklamationen von Kunden erhalten, bei denen genau wie von uns befürchtet, die Container die Qualitätskontrolle am Wareneingang nicht passierten. Zu neu und zu unbekannt war dieses ungewohnte Erscheinungsbild für unsere Kunden. Sowas kannten sie von uns nicht." ergänzt Bastian Pinsenschaum, Leitung Technischer Service und Produktmanagement der WEILBURGER Graphics GmbH mit einem Augenzwinkern und fuhr fort: "Wir mussten somit wie erwartet zuerst einmal sehr viel Aufklärungsarbeit bei Einführung der neuen PCR-Verpackungsmaterialien leisten und unsere Kunden davon überzeugen, dass wir diese neuen Gebinde aus Gründen des Umweltschutzes einsetzen und nicht etwa, weil uns die reinweißen Container ausgegangen wären oder wir gar tatsächlich ein Qualitätsproblem hätten".

Arno Dürr abschließend: "Heute, etwa drei Jahre nach Auslieferung unserer ersten PCR-Verpackungen, ist das natürlich kein Thema mehr. Die Kunden haben sich dank unserer ausführlichen Aufklärungsarbeit daran gewöhnt, dass unsere neuen Container etwas grünlicher oder gelblicher aussehen, diese jedoch auch in ihrem Sinne die bessere Wahl im Vergleich zu den früher ausschließlich von uns eingesetzten reinweißen Containern aus Virgin-Plastics sind. Spätestens nachdem sie dann unsere Statistiken zur CO2-Reduktion gesehen haben, sind all unsere Kunden dann absolut begeistert und begrüßen es, dass sie diese Daten letztlich ja auch in ihren eigenen operativen CO2-Fußabdruck einfließen lassen können."

Das Unternehmen investiert seit vielen Jahren kontinuierlich in Umweltschutzmaßnahmen und konnte hierdurch seine Umweltbilanz drastisch verbessern. Seit dem Jahr 2020 kompensiert die WEILBURGER Graphics GmbH ihren aus dem operativen Geschäft resultierenden, verbleibenden CO2-Ausstoß auch als Climate Partner (www.ClimatePartner.com/14543-2007-1001) und gilt seitdem als klimaneutrales Unternehmen.

Weitere Informationen: www.weilburger.com, www.bayern-fass.de


Kontakt


Bastian Pinsenschaum

Leitung Technischer Service

Tel: +49 9163 9992-240
Mail: b.pinsenschaum@weilburger-graphics.de

WEILBURGER Graphics GmbH
Am Rosenbühl 5
91466 Gerhardshofen
Deutschland


Arno Dürr

Vertriebsleitung

Tel: +49 9163 9992-200
Mail: a.duerr@weilburger-graphics.de

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